Frauenbund Schorndorf
Katholischer Deutscher Frauenbund – Zweigverein Schorndorf

FrauenbundWir sind
ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 220 000 Mitgliedern mit Sitz in Köln.

Wir machen uns stark für Frauen.
Diese Überzeugung war und ist das Fundament des Verbandes, der 1903 von mutigen Frauen gegründet wurde und seitdem Teil der internationalen Frauenbewegung ist.

Organisiert
sind wir auf Bundes-, Diözesan- und Bezirksebene und in den Zweigvereinen vor Ort.

Unser Zweigverein
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde unser Zweigverein gegründet. Viele Familien suchten nach Flucht und Vertreibung hier auch eine neue geistige Heimat, was vielfach in der Verantwortung von Frauen lag. Die Gründerinnen waren tatkräftige Frauen, die sich in vielen lebenswichtigen Bereichen engagierten und die Grundlage für unseren Zweigverein bildeten. Heute sind wir ein Zweigverein mit über 80 Mitgliedern und stehen in der Tradition der Gründerinnen.

Unser Ziel
Wir wollen mitwirken am Aufbau einer Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleichberechtigt teilhaben in Gesellschaft, Politik und Kirche und sich dem christlichen Menschenbild verpflichtet fühlen. Frauen jeden Alters erhalten Anregungen zur Auseinandersetzung mit aktuellen Themen sowie die Möglichkeit zur persönlichen Bildung und spirituellen Entwicklung. Erfahrung von gegenseitiger Zuwendung und Gemeinschaft ist uns wichtig.

Unsere Aktivitäten
Vorträge und Diskussionsabende zu verschiedenen Themen-Bereichen wie Politik, Religion, Kunst, Familie, Gesundheit; Glaubensgespräche, Besinnungstage und Wallfahrten, Museumsbesuche und Ausflüge, Bildungsreisen, Englischkurse, Gymnastik für Frauen, Seniorennachmittage.

Vorstandsteam

Frau Maria-Luise Müller,
Frau Christel Schmidt
Frau Hannelore Wagner

Links

Internetseiten des Frauenbundverbands – www.frauenbund.de

Programm

Einen Überblick über unser Programm erhalten Sie hier:


Sie können das PDF-Dokument nicht richtig sehen? Bitte hier anklicken

et incarnatus est - und (das Wort) wurde eingefleischt

Kennen Sie die Glasmalerei auf der Titelseite? Vielleicht sind Sie schon oft an ihr vorüber gegangen, und sie fiel Ihnen gar nicht auf – weil sie Ihnen einfach zu gewohnt ist. Diese Darstellung „Maria mit Kind“ entstammt dem Zyklus „Marienleben“ in unserer Hl.-Geist-Kirche; ein künstlerisches Kleinod in dem ansonsten so schlichten Kirchenraum, das wert ist, dass man nicht einfach nur daran vorüber geht.
Liebevoll trägt und umfasst Maria das Jesus-Kind, das sich anschmiegt, über den Verlauf der Kontur sich eng mit ihr verbindet. Und doch zeichnet sich innerhalb dieses „lautlosen“ und vielleicht darin gerade so „aussage-vollen“ Beziehungsmo-ments von Mutter und Kind bereits eine Spannung ab, welche weit über diesen Augenblick hinaus weist – die ganze Dramatik dieses noch jungen Lebens ahnend vorweg nimmt: der fragende Blick des Knäbleins und der beinahe melancholische Blick Mariens, der über das Kind hinweg gerichtet ist – auf das Kreuz, das sich wenige Bilder weiter imaginär erhebt.

Die gewohnte Idylle der Weihnacht – Lichterglanz, Stille Nacht, Engelsgesang – die ganze Süßigkeit, die wir nur zu gerne mit dem Ereignis der Heiligen Nacht verbinden – ist hier aufgebrochen: „et incarnatus est.“ Auch an diesem Wort aus dem berühmten Prolog des Johannes-Evangeliums gehen wir innerlich oft nur vorüber – weil es einfach zu gewohnt ist: „und das Wort ist Fleisch geworden.“ Doch gerade in diesem so skandalösen Ausdruck des „Eingefleischt-Werdens“ des göttlichen Logos ist die unfassbare Fülle dieser Theodramatik – des Dramas zwischen Gott und Mensch, und darin Gottes in sich – ausgedrückt. Das „Wort“ (Logos) bleibt nicht hohle Phrase in fernen Himmeln – leeres Geschwätz und seichte Vertröstung – sondern drückt sich in unvergleichlicher Konsequenz radikal unter uns – in uns – aus: es ist, was es aus-spricht – „voll Gnad und Wahrheit“ – in jedem Augenblick. Der göttliche „Logos“ – ein Wort, das sich ob der Fülle seiner Bedeutung selbst nicht erschöpfend übersetzen lässt, jedoch irgendwie auf die Ur-Ordnung in Gott verweist – kommt mir inmitten all der Verletzlichkeit, Vergänglichkeit und Fragwürdigkeit meines eigenen Fleisches entgegen und will mich umfassen, sich mir anschmiegen – wie Maria dem Kind – und das Kind Maria. In all dem, was unser Leben ausmacht, was auch immer uns im Leben begegnet – Momente der Freude und des Glückes; wie auch die vielen Momente tiefsten Leids, in denen wir nur noch fragend und klagend aufzublicken ver-mögen: „warum?“ – ist ER mit uns – Immanu-El.

Ich wünsche uns allen, dass wir an dieser Wahrheit der Weihnacht, die eben nicht von äußerlichem Glanz umstrahlt ist, im gewohnten Gang der verengten und ver-engenden Perspektive unserer allzu gängigen Erwartungen achtlos vorüber gehen; sondern dass wir achtsam den fleischig-warmen Glanz SEINER Liebe in unserem Fleisch zu vernehmen vermögen. Denn: „incarnatus est.“
Pfarradministrator Jens Kimmerle

Unendlich glauben - Kirche im Remstal bereit für Remstal Gartenschau

logo gartenschau 2019Kirche im Remstal, das sind vor allem Menschen. Verliebt oder in Trauer, voller Fragen oder mit Zuversicht. Menschen, in einem fantastischen Garten: unserem Remstal.
Begegnen Sie Orten und Menschen in dieser Slideshow, Stadt- und Dorfkirchen, Münster und Kloster, Orte, die von Suchenden und Zweiflern erzählen, von Spiritualität und sozialem Engagement…