Chortissimo stellt sich vor

ChortissimoChortissimo ist einer der beiden Chöre der Heilig-Geist-Gemeinde. Insgesamt sind wir zirka 25 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 16 und 42 Jahren. Im Gegensatz zum klassischen Kirchenchor singen wir überwiegend Neues Geistliches Liedgut, Gospels etc. Neben der Gottesdienstgestaltung halten wir auch Konzerte ab. Dazu dann mehr in den Projekten.

Doch wir singen nicht nur. Die Pflege der Gemeinschaft ist uns genauso wichtig. Gemeinsames Feiern, Proben- und Partywochenenden, Maiwanderung gemeinsam mit der Kolpingsfamilie, der gemeinsame Ausklang nach den Proben und der Einkehrschwung in der Ferienzeit gehören genauso dazu. In jeder Probe darf wenigstens einmal herzlich gelacht werden. Bei uns kann man also was erleben.

Dekanats-Kirchen-Musiker (DKM) Georg Grass hat den Singkreis Ende der 90er Jahre aufgebaut. Seit 2002 leitet DKM Ulrich Klemm den Singkreis.

Sie wollen uns Miterleben? – Mitmachen!


Probezeiten

Während der Schulzeit immer dienstags von 20.00 bis 21.30 Uhr in
St. Stephanus, Schorndorf-Weiler

Kontakt

Dekanatskirchenmusiker Ulrich Klemm
Gemeindezentrum St. Markus
Alemannenweg 5
73614 Schorndorf
Tel. (0 71 81) 9 94 34 75
Fax (0 71 81) 9 94 34 76

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Projekte

Projekte von Chortissimo

Seit dem Jahr 2000 hat der Singkreis fünf Konzertveranstaltung abgehalten. Ziel ist es jedes Jahr, neben regelmäßigen Auftritten bei Gottesdiensten und anderen kirchlichen Veranstaltungen, ein Konzert zu geben.

    • 24.10.2010: Der Singkreis bekommt einen neuen Namen: Chortissimo

    • Am 26. November 2006 kam Gregor Linßens „Die Spur von Morgen“ unter Leitung von DKM Ulrich Klemm zur Aufführung. Ein sehr umfangreiches Stück, das vom Singkreis wieder einiges abverlangt und, so ist es bei Gregor Linßen nunmal, beim Zuhörer und wegen der tollen Lichteffekte auch beim Zuschauer sicherlich eine nachdrückliche Stimmung hinterlassen hat.

    • Im Jahr 2005 führte der Singkreis unter Leitung von DKM Ulrich Klemm gemeinsam mit dem Kirchenchor und einem Posaunenensemble die Messe für zwölf Stimmen von Gabrieli auf. Zudem fand am 06.11.2005 ein Benefizkonzert zugunsten des evangelischen Karlstiftes statt, an dem der Singkreis mit drei Liedern mitgewirkt hat.

    • 2004 sorgte der Singkreis unter Leitung von DKM Ulrich Klemm mit der Gospelmesse von Lorenz Maierhofer für Stimmung.

    • 2001 folgte das zweite große Event. Mit großer bühnentechnischer Ausstattung wurde das Musical Jesus in Jerusalem von Siegfried Fietz unter Leitung von DKM Georg Grass aufgeführt. Neben der Musik stand verständlicherweise auch eine choreografische Gestaltung im Raum, die dem Stück den letzten Schliff gab. Den Mitgliedern des Singkreises und auch dem Publikum kam bei diesem Stück einige Male ganz kräftig die Gänsehaut.

    • 2000 war der beeindruckende Auftakt mit Vermächtnis eines Freundes von Gregor Linßen unter der Leitung von DKM Georg Grass. Auch hier unterstrich die choreografische Gestaltung vor allem zum Anfang die Musik maßgeblich und führte dazu, dass sehr vielen im Publikum das Stück mächtig unter die Haut ging. Das Ergebnis war, dass dieses Konzert noch lange Gesprächsthema war. Davon zeugten auch zahlreichen Zuschriften an Herrn Grass und dem Singkreis.

Es gilt: Miterleben? – Mitmachen!!!

et incarnatus est - und (das Wort) wurde eingefleischt

Kennen Sie die Glasmalerei auf der Titelseite? Vielleicht sind Sie schon oft an ihr vorüber gegangen, und sie fiel Ihnen gar nicht auf – weil sie Ihnen einfach zu gewohnt ist. Diese Darstellung „Maria mit Kind“ entstammt dem Zyklus „Marienleben“ in unserer Hl.-Geist-Kirche; ein künstlerisches Kleinod in dem ansonsten so schlichten Kirchenraum, das wert ist, dass man nicht einfach nur daran vorüber geht.
Liebevoll trägt und umfasst Maria das Jesus-Kind, das sich anschmiegt, über den Verlauf der Kontur sich eng mit ihr verbindet. Und doch zeichnet sich innerhalb dieses „lautlosen“ und vielleicht darin gerade so „aussage-vollen“ Beziehungsmo-ments von Mutter und Kind bereits eine Spannung ab, welche weit über diesen Augenblick hinaus weist – die ganze Dramatik dieses noch jungen Lebens ahnend vorweg nimmt: der fragende Blick des Knäbleins und der beinahe melancholische Blick Mariens, der über das Kind hinweg gerichtet ist – auf das Kreuz, das sich wenige Bilder weiter imaginär erhebt.

Die gewohnte Idylle der Weihnacht – Lichterglanz, Stille Nacht, Engelsgesang – die ganze Süßigkeit, die wir nur zu gerne mit dem Ereignis der Heiligen Nacht verbinden – ist hier aufgebrochen: „et incarnatus est.“ Auch an diesem Wort aus dem berühmten Prolog des Johannes-Evangeliums gehen wir innerlich oft nur vorüber – weil es einfach zu gewohnt ist: „und das Wort ist Fleisch geworden.“ Doch gerade in diesem so skandalösen Ausdruck des „Eingefleischt-Werdens“ des göttlichen Logos ist die unfassbare Fülle dieser Theodramatik – des Dramas zwischen Gott und Mensch, und darin Gottes in sich – ausgedrückt. Das „Wort“ (Logos) bleibt nicht hohle Phrase in fernen Himmeln – leeres Geschwätz und seichte Vertröstung – sondern drückt sich in unvergleichlicher Konsequenz radikal unter uns – in uns – aus: es ist, was es aus-spricht – „voll Gnad und Wahrheit“ – in jedem Augenblick. Der göttliche „Logos“ – ein Wort, das sich ob der Fülle seiner Bedeutung selbst nicht erschöpfend übersetzen lässt, jedoch irgendwie auf die Ur-Ordnung in Gott verweist – kommt mir inmitten all der Verletzlichkeit, Vergänglichkeit und Fragwürdigkeit meines eigenen Fleisches entgegen und will mich umfassen, sich mir anschmiegen – wie Maria dem Kind – und das Kind Maria. In all dem, was unser Leben ausmacht, was auch immer uns im Leben begegnet – Momente der Freude und des Glückes; wie auch die vielen Momente tiefsten Leids, in denen wir nur noch fragend und klagend aufzublicken ver-mögen: „warum?“ – ist ER mit uns – Immanu-El.

Ich wünsche uns allen, dass wir an dieser Wahrheit der Weihnacht, die eben nicht von äußerlichem Glanz umstrahlt ist, im gewohnten Gang der verengten und ver-engenden Perspektive unserer allzu gängigen Erwartungen achtlos vorüber gehen; sondern dass wir achtsam den fleischig-warmen Glanz SEINER Liebe in unserem Fleisch zu vernehmen vermögen. Denn: „incarnatus est.“
Pfarradministrator Jens Kimmerle

Unendlich glauben - Kirche im Remstal bereit für Remstal Gartenschau

logo gartenschau 2019Kirche im Remstal, das sind vor allem Menschen. Verliebt oder in Trauer, voller Fragen oder mit Zuversicht. Menschen, in einem fantastischen Garten: unserem Remstal.
Begegnen Sie Orten und Menschen in dieser Slideshow, Stadt- und Dorfkirchen, Münster und Kloster, Orte, die von Suchenden und Zweiflern erzählen, von Spiritualität und sozialem Engagement…